ElternRaum
ElternRaum ist ein traumainformierter digitaler Begleiter für Eltern in akuten Belastungsmomenten: anonym und jederzeit erreichbar.
Erste Hilfe, wenn Scham, Stress und Überforderung zu groß werden.
Wir entwicklen ElternRaum
Ein traumainformierter digitaler Begleiter für Eltern in akuten Belastungsmomenten.
Einen Bot, der anonym und jederzeit erreichbar sein soll, wenn Eltern nicht mehr weiterwissen, sich schämen oder niemanden haben, den sie jetzt noch anrufen können.
- ElternRaum gibt keine schnellen Erziehungstipps. Eltern in Not brauchen oft zuerst jemanden, der sie hört und versteht. Das entspannt das Nervensystem. Erst dann können sie wieder schauen, was ihnen und ihrem Kind wirklich hilft.
- Der Bot schaut zuerst auf die Eltern. Was passiert gerade in dir? Was brauchst du jetzt? Was wäre der nächste kleine Schritt, der dich und dein Kind entlastet?
- Er begleitet Schicht für Schicht. Mit Resonanz statt Ratschlag. Mit Entschämung, bevor irgendetwas erklärt wird. Und mit dem Hinweis auf menschliche Begleitung, wenn es tiefer wird.
Viele Eltern kämpfen allein.
- Hilfe ist oft zu teuer, braucht zu viel Zeit oder fühlt sich schon im ersten Schritt beschämend an. Ein anonymer Bot senkt diese Schwelle. Man muss nicht offiziell Hilfe holen. Man schreibt einfach.
- Elternschaft wird in unserer Gesellschaft noch immer viel zu sehr als Privatsache behandelt. Dabei bleibt das, was in Familien geschieht, nicht in Familien.
- Mit eurer Unterstützung helft ihr uns, ElternRaum zu entwickeln: fachlich fundiert, traumainformiert, datenschutzsicher und wirklich entlastend.
Das gesellschaftliche Problem
Viele Eltern erleben Herausforderungen mit ihren Kindern und sind oft überwältigt, erschöpft und unsicher.
Das zeigen nicht nur unsere Erfahrungen aus über einem Jahrzehnt Elternbegleitung, sondern auch aktuelle Zahlen.
KKH/Forsa-Studie - 2024
62% der Eltern geben an, häufig oder sehr häufig gestresst zu sein.
Zwei Drittel sagen: Der Stress hat in den letzten ein bis zwei Jahren zugenommen.
Fast 70% fühlen sich erschöpft oder ausgebrannt.
Fast 40% waren in stressigen Situationen niedergedrückt oder depressiv.
2019 lagen diese Werte noch bei 55% (Erschöpfung) und 22% (Niedergedrücktheit).
Deutsches Schulbarometer, Robert Bosch Stiftung - 2022
95% der Lehrkräfte und Erzieher beobachten einen deutlichen Anstieg von Verhaltensauffälligkeiten.
Neuenschwander, Studie Eltern-Schule
30–50% ist der Einfluss der Eltern auf den Schulerfolg. Der der Lehrer: nur 10–15%.
COPSY Studie - 2025
1 von 5 Kinder ist psychisch auffällig. Die Qualität der Eltern-Kind-Beziehung ist entscheidend.
TransParents Studie - 2025
2025 haben wir 1.000 kostenlose Einzel-Coachings angeboten an 3.500 Eltern die uns bereits kannten und unserem Ansatz vertrauten.
Ergebnis: Nur 220 Eltern haben sich gemeldet, das sind 6,3%.
93,7% haben ein kostenloses Angebot nicht angenommen.
Vor allem Scham und Zeitmangel machen die Hürde unüberwindbar.
Unterschied zu anderen AI
- Viele Eltern nutzen heute schon ChatGPT, wenn sie nicht weiterwissen. Dort bekommen sie oft gute Tipps.
- Das Problem: diese Tipps landen oft nicht. Nicht weil sie falsch sind, sondern weil das Nervensystem in dem Moment noch im Alarm ist.
- Wer gestresst, schuldig und überwältigt ist, kann verstehen was zu tun wäre und es trotzdem nicht umsetzen.
- ElternRaum setzt deshalb woanders an. Zuerst beim Nervensystem, nicht beim Inhalt. Erst wenn sich das beruhigt hat, kann ein Impuls überhaupt ankommen.
Wenn wir wissen, wo wir schauen müssen....
…wird das Leben mit den Kindern oft viel einfacher und weniger anstrengend.
Das ist einzig unser Ziel. Du musst nicht ein noch besserer Elternteil werden. Du bist gut so wie du bist. Aber du kannst mit uns lernen, wie Elternsein noch leichter wird. Wenn wir ein paar Prinzipien verstanden haben, die für das Sein mit Kindern notwendig sind.