Erwachsen sein und Bewusstseinswandel


ERWACHSEN SEIN UND BEWUSSTSEINSWANDEL

Anders als in einem Erziehungsratgeber steht bei TransParents nicht die Veränderung des kindlichen Verhaltens im Zentrum der Aufmerksamkeit, sondern vor allem der innere Zustand des, das Kind begleitenden, Erwachsenen. 

Bindung, Wärme und Geborgenheit, “kindliche Unreife” zu beantworten und elterliche Führung sind allesamt wichtige Prinzipien im Begleiten unserer Kinder. 

Doch der Dreh- und Angelpunkt dafür, mit diesem Wissen wirklich in eine tiefere Verbindung mit den Kindern zu gelangen, ist unsere innere Verfassung, aus der heraus wir mit den Kindern in Kontakt treten. 

Wir unterscheiden zwischen zwei Formen von innerer Verfassung, die wir als Erwachsene nahezu alle kennen: 

Im sogenannten “Erwachsenenbewusstsein” sind wir gelassen, entspannt und humorvoll oder haben dort, wo wir unter Druck geraten genügend “inneren Raum”, um gestressteren Teilen in uns mit einer gewissen Gelassenheit zu begegnen. In diesem Zustand haben wir auch Kontakt zu unserer Intuition und wissen ohne viele Erziehungsratgeber was zu tun ist. 

Die andere Form von innerer Verfassung nennen wir “Kindbewusstsein”. In diesem haben wir oft Stress, fühlen uns ausgeliefert und unter Druck, voller Sorgen und grübelnd oder wir wollen einfach Recht haben. Es kann auch sein, dass wir immer versuchen nett zu sein und für andere da zu sein. Wir wollen dann vor allem die Erwartungen anderer erfüllen und haben Angst und Stress, wenn es darum geht, für uns selbst einzustehen.

Insgesamt verfügen wir im Kindbewusstsein über wenig Spielraum in unseren Reaktionen. Meist ist uns auch der Humor abhanden gekommen und wir glauben, mit uns selbst oder unseren Kindern bzw. generell anderen stimme etwas nicht. Oft suchen wir nach einem Schuldigen für die Situation. Es kann sein, dass wir recht hart und kritisch mit uns selbst oder anderen umgehen, hart ans uns arbeiten wollen, unsere eigenen Bedürfnisse vernachlässigen und uns unabsichtlich einen sehr erschöpfenden Alltag kreieren.  

Der Ausdruck “Kindbewusstsein” soll darauf hinweisen, dass wir uns in dieser Verfassung oft darauf angewiesen fühlen, dass sich im Außen etwas ändert (das Kind, die Welt, der/die PartnerIn etc.), damit wir zurechtkommen. In diesem Sinne besteht eine Abhängigkeit ähnlich der von Kindern von ihrer Umwelt. Im “Erwachsenenbewusstsein” fühlen wir uns hingegen mehr unabhängig, was sehr entlastet. 

Vor dem Hintergrund dieses Wissens verfolgen wir mit TransParents keine Methoden im Umgang mit den Kindern, sondern unterstützen vor allem auf die gesunde Selbstbeziehung des Erwachsenen zu sich selbst. So vertieft sich die Verbindung zu unseren Kindern fast automatisch, insbesondere in den sogenannten schwierigen Momenten. Es geht uns also darum folgendes zu lernen:

  • Wir wollen neugierig erforschen, ob wir gerade mit dem “Kindbewusstsein” identifiziert sind oder ob wir mit einem inneren Zustand der Offenheit und des Interesses verbunden sind.
  • Wir interessieren uns für den tieferen Sinn unseres Verhaltens, besonders wenn wir es so gerne ändern möchten. Aus diesem Verständnis heraus bekommen wir mehr Raum und Mitgefühl für uns selbst.
  • Wir möchten konkretes Handwerkszeug erlernen, mit dem wir in herausfordernden Situationen unser Erwachsenenbewusstsein und damit unsere Handlungsfähigkeit stärken können.

Unser ressourcenorientiertes Unterstützungsangebot für Eltern und pädagogische Fachpersonen speist sich aus der psychotherapeutischen Arbeit von NARM nach Dr. L. Heller. NARM ist ein therapeutisches Modell zur Heilung von Bindungs- oder Entwicklungstraumata. https://drlaurenceheller.com

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