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Vorträge

Kirsten Timmer, Impuls II: Frühe Bindung & Berührung

Wir sind dann berührt, wenn wir in Verbindung sind. Durch die Bindungserfahrung zu unseren Eltern lernen wir uns selbst kennen und was es heißt, uns zu beziehen. Dafür brauchen wir unsere Eltern als fühlbares Gegenüber, als Anker, den wir energetisch spüren. Eltern sind fühlbar als Anker für ihre Kinder, wenn sie mit sich selbst im Kontakt sind, wenn sie auch körperlich in sich selbst verankert und anwesend sind.

Wenn Kinder autonom und neugierig die Welt erkunden und lernen, nach aufregenden Erfahrungen mit der Welt ist ihr Nervensystem angeregt, teilweise in Aufruhr. Dann brauchen sie die sichere Bindungsperson, um in deren Armen oder in deren unmittelbarer Nähe, sprich in Verbindung zu ihr landen zu können. Durch den Selbstkontakt der Eltern, ihre Präsenz und ihr Dasein kann das Nervensystem des Kindes sich mehr und mehr entspannen und die Erfahrungen werden integriert. Aus diesem entspannten, sich sicher anfühlenden Zustand wendet sich das Kind wieder neugierig und autonom der Welt zu und ist offen, neuen Impulsen zu folgen und zu lernen.

Als Lehrpersonen sind wir aus meiner Sicht angehalten, die Bindung als das wichtigste Prinzip zu respektieren. Wie können wir zu diesem sicheren Hafen und Anker werden, um den herum Kinder lustvoll und neugierig die Welt erforschen wollen?

Weitere Informationen hier: http://www.sinnposium.de/programm-14-5/

 

Vortrag an der Stille-Fachtagung

am 24. Oktober 2015 in der Schweiz mit Anjet Eich & Kirsten Timmer.

Programm und nähere Angaben folgen.

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